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Autorenbegegnungen in Sachsen-Anhalt

Im Jahr 2017 fand der Auftakt dieses relativ jungen Projekts des FBK statt. Nachwuchsautoren aus Sachsen-Anhalt (darunter auch Preisträger und Stipendiaten) treffen auf erfahrene  Autoren und Mentoren sowie Verlagsvertreter und Germanisten. An einem Wochenende werden Texte intensiv kennengelernt, diskutiert und mit den (kulturell-literarischen) Traditionslinien des Landes Sachsen-Anhalt in Verbindung gebracht. Die Tagung soll die jungen Nachwuchsautoren zum Schreiben anregen und sie gleichzeitig mit dem literarischen Erbe des Bundeslandes intensiver bekannt machen. Das begleitende Rahmenprogramm der Nachwuchstagung  bietet den Teilnehmern zusätzlich Exkursionen und Lesungen im Umkreis des Tagungsortes.

Die Nachwuchstagung ist die logische Fortsetzung der kultur- und bildungspolitischen Arbeit des FBK in Sachsen-Anhalt. Neben den Projekten für Grundschulen bis Gymnasien und den diversen Schreibaufrufen für Schülerinnen und Schüler, richtet sich das Angebot der Nachwuchstagung gezielt an junge Literaten, die nach ihrer Schul-, Berufs- oder Hochschulausbildung weiterschreiben oder quereinsteigen möchten oder in den zahlreichen Nachwuchsgruppen des FBK bereits eine intensive Förderung erfahren haben. Sie sollen über das Tagungsangebot ihr schriftstellerisches Können vertiefen, das persönliche literarische Netzwerk erweitern und sich für die diversen literarischen Formate in Sachsen-Anhalt und über das Bundesland hinaus empfehlen. Im Nachgang der Tagung erscheint eine Anthologie mit Texten der teilnehmenden jungen Autoren, die sogleich den Tagungsverlauf dokumentiert und zur weiteren Vertiefung der literarischen Nachwuchsförderung in Sachsen-Anhalt beitragen soll.

Projektpartner:

Akademie „Haus Sonneck“
Telegrafenweg 8
06618 Naumburg (Saale)


Projektthema 2019:

Novemberland

Hatten die vorangegangenen Autorenbegegnungen vor allem die literarisch-kulturellen und archäologischen Linien bis in unsere Zeit im Blick, soll die Begegnung im November den Fokus auf die letzten hundert Jahre mitteldeutscher Geschichte richten. Am 09.11.1989, vor dreißig Jahren, öffneten sich die Grenzen. Schneller als gedacht, war die DDR Geschichte und wurde Teil der Bundesrepublik Deutschland. Aber der Nebelmonat war in Deutschland selten eine Zeit des Jubels, eher eine der Gewalt und des Blutes: 1918 – Novemberrevolution, 1923 – Hitler-Ludendorff-Putsch, 1938 – Scheitelpunkt der Novemberprogrome. Historiker bezeichnen den 9. November mittlerweile als „Schicksalstag“ der Deutschen. Es ist zweifelsohne spannend, die nachgeborenen jungen Autoren mit gestandenen über neue Texte ins Gespräch zu bringen:
In was für einem Land leben wir?
In was für einem Land wollen wir leben?
Was ist meine Geschichte?

Eingeladene Referenten:
Prof. Patrick Wagner (MLU)
Matthias Haase (Stiftung Schulpforta)

Beteiligte Autoren 2019:
u.a.:
Christian Kreis
Cornelia Marks
Torsten Olle
Thomas Rackwitz
Romy Scarbatha
André Schinkel
Simone Trieder
P. Wagner


Projektzeitraum   
8.-10. November 2019

Ablaufplan Nachwuchstagung 2019 (pdf)