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InterLese 2019

in Zusammenarbeit mit dem Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen-Anhalt e.V.,
dem Literaturhaus Magdeburg, der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund und bei der EU, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Organisationen, Vereinen, Verbänden in der EU und Partner-Regionen des Landes Sachsen-Anhalt


Seit 1992 richtet der Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V. neben den bildungspolitischen Aufgaben auch seinen Fokus auf den internationalen Autorenaustausch. Es geht dabei nicht nur darum, Texte und Autoren der beteiligten Länder bekannt zu machen, sondern auch mehr über deren Heimat und Kultur zu erfahren und Diskussionshorizonte aufzuspannen. Dafür hat der FBK das Projekt InterLese entwickelt, welches inzwischen ein wichtiges Instrument ist, um die Beziehungen zu den Partnerregionen und -ländern des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen der KSK- und EU-Vereinbarungen voranzubringen. Besondere Bedeutung nimmt dabei das Partnerland Armenien ein. Seit 2010 pflegt der FBK eine Kooperation mit dem armenischen Schriftstellerverband.

Durchführung
Die Veranstaltungen der InterLese finden vor allem in Sachsen-Anhalt bzw. in Vertretungen des Landes statt. Autoren aus Partnerregionen des Landes, aus Sachsen-Anhalt und internationale Kooperationsautoren der Projektpartner lesen aus ausgewählten Texten, die bereits in Deutsche übertragen wurden oder von Übersetzern im Rahmen der InterLese übersetzt werden. Darüber hinaus werden Texte beteiligter deutscher Autoren im Rahmen von Autorenbegegnungen in den Partnerländern in die jeweilige Landessprache übersetzt. Dadurch entsteht ein Text-Pool, auf den auch zukünftig bei internationalen Lesungen zurückgegriffen werden kann. So erfahren die beteiligten Autoren auch unabhängig der InterLese internationale Aufmerksamkeit.

Die Veranstaltungen der InterLese in Sachsen-Anhalt finden jährlich eine Woche im Herbst statt und werden in der Landesvertretung in Berlin eröffnet. Anschließend lesen die eingeladenen Autoren an Schulen und im Rahmen von öffentlichen Lesungen in Sachsen-Anhalt
.
Das Projekt InterLese richtet sich vor allem an Heranwachsende. Die Autorenlesungen sind interkulturelle Begegnungen, bei denen Erfahrungswelten erweitert werden, Austausch über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede stattfinden soll und Gespräche das friedliche Miteinander in Europa und der Welt betonen. Neben den Schullesungen finden auch öffentliche Lesungen der Autoren statt. Diese sind generationsübergreifend und richten sich an das Literatur interessierte Publikum in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus.

Projektpartner:
Armenischer Schriftstellerverband (WUA)
Polnischer Deutschlehrerverband (PSNJN)
Schulen und Bibliotheken aus Sachsen-Anhalt

Eingeladene Autoren 2019:
Agapi Mkrtchian (Armenien)
Anusch Aslibekyan (Armenien)
Benik Stepanyan (Armenien)
Christian Duda (Österreich)
Doris Barbier (Österreich/Frankreich)
Elisabeth Ornauer (Österreich)
Erik Ondrejička (Slowakei)
Faruk Sehic (Bosnien)
Georg Bydlinski & Beate Fahrnländer (Österreich & Deutschland)
Lena Raubaum (Österreich)
Malgorzata Ploszewska (Polen)
Nathali Schmid (Schweiz)
Snežana Stojčevska (Mazedonien)
Stephan Sigg (Schweiz)

In Kooperation mit dem Polnischen Deutschlehrerverband wird die Hallenser Autorin Simone Trieder im Rahmen der InterLese aus ihrem neuen Buch „Nik und Tina“ an polnischen Schulen in Poznan vorlesen. Anschließend ist sie Jury-Mitglied beim Gedichtwettbewerb „Lesen gehen…“, organisiert vom Polnischen Deutschlehrerverband Sektion Poznan und der Philologischen Bibliothek NOVUM der Posener Universität.

Projektzeitraum   
18.-24. November 2019